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   EAC Herzogenrath
   Eisenbahn Amateur Club Herzogenrath e.V.
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1985-1989

1985

Auch 1985 war für uns ein ruhiges Jahr. Langsam fasste das Zauberwort „Module‟ festen Fuß im Verein. Auf Initiative von Manfred Wilmeroth wurden die ersten N-Module geplant und gebaut. Im Club wurde eine Autogruppe gebildet, die sich ebenfalls mit Modulen beschäftigte.

Im März waren wir das erste Mal beim Franciscusoord – ein Heim für behinderte Kinder – eingeladen. Die Aktivitäten der Mitglieder wurden durch das große Jubiläum (150 Jahre Deutsche Eisenbahnen) der Deutschen Bundesbahn geprägt. Kaum einer war nicht in Nürnberg.

Erwähnenswert ist die Kirchenfest-Ausstellung in Kerkrade, wo wir mit zahlreichen Anlagen vertreten waren. Im November mussten wir leider zusehen, wie das alte Herzogenrather Stellwerk, das in unseren Augen der ideale Clubraum gewesen wäre, abgerissen wurde. Unsere eigene Ausstellung fand wiederum in Spekholzerheide statt. Obwohl sie ein Erfolg war, konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden.

1986

Die Suche nach einem neuen Clubraum wurde langsam erfolgversprechender. Uns wurde das Dachgeschoss einer der Stadt gehörenden und von einem Kindergarten genutzten Villa in Aussicht gestellt. Da die Verhandlungen langsam verliefen und umfassende Renovierungsarbeiten anstanden, nahmen wir die Chance wahr, in Kerkrade-Chevremont einen zusätzlichen Raum zu mieten.

Im Vorstand änderte sich einiges. Karl Siepmann löste Hermann Kuckelkorn als 2. Vorsitzenden ab. Peter Kempchen wurde Jugendwart und Leon Rinkens Ausstellungsreferent.

Im Mai wurde die Spur N-Modulanlage zum ersten Mal auf einer Ausstellung gezeigt. Dies war Roermond bei den Modellbahnfreunden aus Midden-Limburg. Die Kirchenfest-Ausstellung fand in Bleyerheide statt.

Auf Grund der positiven Erfahrungen mit der N-Modulanlage entwickelte eine kleine Gruppe von Märklinisten eine Märklin-Modulanlage. Die ersten Module wurden bei Jörg Gast in der Garage gefertigt. Sie bildete zu Anfang nur einem Kreis ohne jeglichen Bahnhof. Diese Anlage entwickelte sich im Laufe der Zeit zur Universal HO-Anlage. Sie wurde für Märklin und 2-Leiter-Betrieb ausgebaut. Zu Gast waren wir diesmal in Groot-Genhout.

Unsere eigene Ausstellung hatten wir in diesem Jahr wieder in Herzogenrath organisiert. Da der Roda-Festsaal nicht mehr zur Verfügung stand, hatten wir uns für das alte Gymnasium entschieden. Ob diese Wahl glücklich war, muss im Nachhinein bezweifelt werden, denn es kamen weniger Zuschauer als erwartet. Es stellte sich heraus, dass die Basteltätigkeiten nach wir vor hauptsächlich in Herzogenrath stattfanden. Der zweite Raum wurde so wenig genutzt, dass wir diesen zum Jahresende wieder kündigten.

1987

Das Jahr fing für uns schlecht an, denn aus dem neuem Clubraum wurde nichts. Trotzdem war 1987 ein erfolgreiches Jahr.

Es begann mit einem Telefonat: Der Ausstellungsreferent des BDEF suchte eine Spur-N Modulanlage für die große internationale Modellbahnausstellung in Köln, und nach Besichtigung der Anlage wurden wir eingeladen. Dies war für uns natürlich eine große Ehre, obwohl unsere Anlage damals noch relativ klein war. Auf der Ausstellung in Köln wurden wir zur Modellbauausstellung Dortmund für das Jahr 1988 eingeladen. Neben unserer N-Anlage sollte dort die Spur 1-Anlage von Laur Kleynen gezeigt werden.

In der Folgezeit rückte der BDEF (Bund Deutscher Eisenbahnfreunde) in den Fokus, wir besuchten regelmäßig die Jahrestagungen und beteiligten uns am Arbeitskreis Modellbahn.

Wie gewohnt, hatten wir zum Jahresende wieder eine Ausstellung – die siebte in Folge – organisiert. Diesmal war Spekholzerheide der Veranstaltungsort.

Es wurde immer arbeitsintensiver und schwieriger, eine interessante Ausstellung selbst zu organisieren, und so beschlossen wir, hiermit vorläufig aufzuhören. Vielmehr bildeten wir zu diesem Zweck mit den beiden niederländischen Vereinen aus Beek und Roermond eine Arbeitsgemeinschaft.

1988

Manfred Wilmeroth wurde Kassenwart und löste Toni Lürkens ab. Auf der Ausstellung in Dortmund kam die Einladung, die Spur 1-Anlage auch in Braunschweig auszustellen. Dortmund stellte sich ohnehin als eine bei den Clubmitgliedern sehr beliebte Ausstellung heraus. Kurze Zeit später flatterte die Einladung zur „Modellbau Nord‟ in Bremen ins Haus. Zu dieser Zeit war die N-Anlage noch relativ klein und bequem in einem Kleinbus zu transportieren.

Es wurden Kontakte zu den Kaarster Modellbahnfreunden geknüpft. Diese bauten ebenfalls eine N-Modulanlage. Schon damals wurde der Wunsch geäußert, sich irgendwann einmal gemeinsam auf einer Ausstellung zu präsentieren.

Im Herbst hatten wir dann jedoch zum ersten Mal gemeinsam mit den niederländischen Freunden aus Beek und Roermond eine Ausstellung in Groot Genhout organisiert. Das Ergebnis war zufriedenstellend, und so einigte man sich in der Folge darauf, sich bei künftigen Ausstellung mit der Organisation abzuwechseln.

1989

Die Jahreshauptversammlung 1989 brachte eine Veränderung des Vorstandes mit sich. Jörg Gast trat die Nachfolge von Leon Rinkens als Ausstellungsreferent an.

Im April waren wir wiederum in Dortmund.

Einen Monat später fanden wir den neuen Clubraum, und zwar in einem Vereinsheim – eine alte Schule – in Kerkrade Stadtteil Haanrade. Dieser war doppelt so groß wie der bisherige Clubraum, aber auch doppelt so teuer wie dieser. Aus diesem Grund musste der Mitgliedsbeitrag von 7 DM auf 10 DM angehoben werden. Begeistert wurden Anlagen geplant. In erster Linie wollten wir eine große, ortsfeste Clubanlage bauen. Dieses Vorhaben erwies sich aber aus zeitlichen und finanziellen Gründen als nicht realisierbar. Daher fassten wir den Entschluss, die existierende HO-Modulanlage im betriebsbereiten Zustand im Clubraum aufzubauen, und diese zu erweitern.

Auf der BDEF-Regionaltagung vertieften wir unsere freundschaftlichen Kontakt zu den Modellbahnfreunden Kevelaer. Sie luden uns aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens zu ihrer Ausstellung ein. Die N-Modulanlage wurde immer größer und schöner. Die Anlagen aus der Anfangszeit waren ziemlich verschlissen und wurden mit Ausnahme des Rangierspiels abgebaut. Unsere eigene Ausstellung wurde zusammen mit den niederländischen Freunden in Valkenburg durchgeführt. Der Erfolg war sehr groß.

erstellt:   16.06.2019  -  von: Josef Thelen  |  geändert: 17.06.2019

 

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